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DAZN, der Anbieter für Streaming-Dienste, überarbeitet seine Abonnementstruktur und nimmt weitere Preisanpassungen vor. Die Spiele der Fußball-Bundesliga und der UEFA Champions League sind ab sofort nur noch im teuersten Paket “DAZN Unlimited” enthalten, das monatlich fast 45 Euro oder 30 Euro pro Jahr kostet. Zuvor waren diese attraktiven Wettbewerbe im Standardpaket enthalten, das monatlich 30 Euro oder jährlich 25 Euro kostete.
Erst im Januar führte DAZN die neue Paketstruktur ein und erhöhte dabei die Preise. Das Paket “DAZN Standard”, das bisher neben der Bundesliga und der Champions League auch Spiele anderer europäischer Ligen umfasste, wird aus dem Angebot genommen. Stattdessen werden die italienische Serie A, die spanische La Liga, die französische Ligue 1 sowie einige US-Sportarten nun im Paket “DAZN Super Sports” angeboten, das monatlich 25 Euro kostet. Im Jahresabonnement (Laufzeit von 12 Monaten) beträgt der Preis nun 20 Euro.
Neue Paketstruktur
Das Paket “DAZN World” kostet weiterhin monatlich 10 Euro, und neu ist, dass es nun auch im Jahresabonnement erhältlich ist, das monatlich mit 7 Euro zu Buche schlägt. Es umfasst verschiedene nationale Fußball-Pokalwettbewerbe sowie die niederländische Eredivisie, die portugiesische Primeira Liga und die englische League One. Die UEFA Women’s Champions League ist ebenfalls enthalten, sowie die Frauenligen aus Spanien und Frankreich. Darüber hinaus werden Trendsportarten wie Darts oder Tischtennis angeboten.
Wer die Bundesliga und die Champions League sehen möchte, muss bei DAZN ab sofort mindestens 5 Euro mehr zahlen als zuvor. Bei monatlicher Abrechnung ermöglicht das Unlimited-Abonnement nun nur noch einen aktiven Stream, während im Jahresabonnement zwei parallele Streams möglich sind. In den anderen Paketen ist jeweils nur ein aktiver Stream enthalten – dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass DAZN auch das Teilen von Accounts unterbinden möchte. Der Anbieter geht zudem verstärkt gegen illegale Streams vor.
Beachten Sie die Kündigungsfristen Die Tarifänderungen gelten vorerst nur für neue und zurückkehrende Kunden. Bestandskunden mit aktiven Abonnements behalten ihre bisherigen Tarife, solange sie nicht kündigen, erklärt DAZN. Da sich Jahresabonnements nicht automatisch verlängern, sollten Kunden das Vertragsende im Auge behalten und gegebenenfalls verlängern. Andernfalls werden Jahresabonnements in teurere monatliche Abonnements umgewandelt.
Auch eine heimliche Preiserhöhung: Die monatlichen Abonnements sind nicht mehr – wie früher – kurz vor Ende der Laufzeit kündbar. Es gilt nun eine Kündigungsfrist von 30 Tagen. Wer erst zum Ende der Laufzeit kündigt, kann dann noch knapp einen Monat weitersehen – und bezahlen.
(vbr)